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Test the Best – Die Solarmodule Base9 und Wing6 und die Powerbanks Energy5000 und MP18 von Sonnenrepublik im Test.

Test the Best – Die Solarmodule Base9 und Wing6 und die Powerbanks Energy5000 und MP18 von Sonnenrepublik im Test.

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Die Sonne hat richtig Wumms und das bereits seit ein paar Millionen Jahren. Sie macht auf unserer Erde alles schön warm, schön hell und schön bunt.

Ihre Strahlen bräunen unsere Haut und sind auch dafür verantwortlich, dass aus einer Solarzelle Strom heraus kommt.

Solche Solarzellen gibt es in verschiedensten Formen, allerlei Farben und mit unterschiedlichen Wirkungsgraden. Eingebettet in ein fertiges Solarmodul liefern sie Strom für kleine und große Elektrogeräte und machen den Nutzer auf diese Weise unabhängig von der Steckdose.

Für Wandersleute, Radreisende, Bergsteiger, Paddler, Ruderer oder Segler und viele Sportler mehr, für Balkonliebhaber oder Nachmittags-Im-Café-Sitz-Freunde gibt es das tragbare und faltbare Solarladegerät, das man überall mit hinnehmen kann und welches mit Leistungen zwischen 5 Watt und 30 Watt (es geht natürlich auch viel, viel größer..) genügend Sonnenstrom für iPhone, Fairphone, Navi, GoPro und Co. liefern.

Made in Berlin – Made by Profis.

Seit einigen Wochen gibt es bei uns im Shop solche feinen Solarmodule zu erstehen, genauer gesagt jene vom Berliner Solar Unternehmen SEG Sonnenrepublik und selbstverständlich haben wir sie auf Herz und Nieren getestet und mit Freude für gut befunden.

Die Solarcharger aus Berlin werden, im Falle der Wing6, mit Zellen vom Branchenprimus Sunpower ausgestattet, in robuste Ummantelungen gepackt, mit Technik Made in Germany bestückt und fein säuberlich zusammengebaut. Das meiste davon passiert direkt in Berlin Schönberg – wir haben uns mit Sonnenrepublik also einen kleinen, regionalen „Stromversorger“ ins Boot geholt, der mit Dr. Oliver Lang einen alten und sehr guten Bekannten aus der Solarbranche an der Spitze hat.

Eine Powerbank mit der Lizenz zum Autobatterie laden.

Um den Strom auch nach Sonnenuntergang und an üblen Regentagen nutzen zu können, liefern die Berliner Tüftler zwei verschieden große Powerbanks mit, die mit jeweils 5000mAh und 18.000mAh genügend Speicherplatz für den kleinen und großen Elektro-Hunger zwischendurch liefern.

Besonders die Große von den Beiden, die MP18 Powerbank mit 18.000 Umdrehungen, hat es in sich: Sie liefert eine Ausgangsspannung zwischen 5V und 24V, was das Nutzerspektrum z.B. für Campingurlaube enorm erweitert. Denn wo die meisten Powerbanks lediglich 5V ausspucken und somit bestenfalls ein Tablet laden können, schafft die MP18 genügend Strom herbei, um z.B. auch den Laptop, einen kleinen Fernseher oder für einen kurzen Zeitraum sogar eine Elektrokühlbox zu versorgen. Die Kraft der 12-24 Volt würde sogar reichen, die Autobatterie vom VW Bus zu laden – ein Schelm, wer da nicht auch an die Möglichkeit denkt, seinen nagelneuen Tesla Model 3 mit Hilfe der Sonnenrepublik Powerbank ein paar Meter weiter rollen zu lassen ;-)

Probieren geht über studieren.

Wir haben uns in diesem Sommer die beiden Solar Module Wing6 und Base9 sowie die beiden Powerbanks Energy5000 und MP18 geschnappt und sind in den Urlaub gefahren.
Stephan von unserem Partnerblog energyload.eu hat sein Equipment mit in die Schweiz genommen und ich habe mich für eine Woche am schönen Gardasee niedergelassen, mit Solarmodul und Powerbank ausgestattet und das Zeug fleißig in die Sonnen gehalten.

Und hier ist unser Test.

Das schöne und praktische am faltbaren Solarlader ist, dass er sich easy transportieren lässt und auf langen Wanderungen kaum ins Gewicht fällt.
So auch bei der Wing6 (offen: ca. 355 x 155 x 3 mm, gefaltet: ca. 175 x 155 x 14 mm / Gewicht: 170g) und der Base9 (offen: 440 x 155 x 4mm, gefaltet: 145 x 155 x 23mm / Gewicht: 250g). Beide lassen sich etwa auf CD-Hüllen-Größe zusammenfalten (Cds sind solche silbernen Scheiben, mit denen die Älteren unter uns, bevor es Spotify und Co. gab, ihre Musik gespeichert und gehört haben ;-) ) und wiegen kaum mehr als 2-3 Clif Bar Riegel. Mit Hilfe einiger Klettverschlüsse bzw. Druckknöpfe verschließen sich die Solarpanel einfach und sicher und sind so beim Transport perfekt geschützt.

Die Wing6 beherbergt ihre Sunpower Solarzellen in einem Laminat aus UV-Stabiler Folie und dem extrem robusten Cordura. Cordura ist ein Nylon Gewebe, das eine sehr niedrige Bauhöhe des gesamten Moduls ermöglicht (ca. 3 mm) und dabei äußerst stabil, robust und langlebig ist.

Die etwas preisgünstigere Base9 steckt in einem „normalen“ Polyestermantel und baut dadurch etwas höher auf, ist aber ebenfalls sehr robust. Im Gegensatz zur Wing6 wartet die Base9 zwar nicht mit Sunpower Solarzellen auf, kann aber wiederum mit einer Tasche an der Rückseite für Powerbank und/oder Kabel punkten, was wir sehr praktisch fanden.

Sonnenenergie auf Knopfdruck – sogar ohne Knopfdruck.

Einmal aufgeklappt und per USB Kabel mit der Powerbank (oder direkt mit dem Endgerät) verbunden, beginnt der Strom ohne Zeitverzögerung und ohne manuell aktiviert werden zu müssen sofort zu fließen. Das ist das Schöne an der Sonne: Sofern sie scheint, ob hinter Wolken versteckt oder volle Möhre vom blauen Himmel herab, liefert sie Energie im Überfluss.

Die Wing6 pumpt bei vollem Sonnenschein nominell ca. 6 Watt in die Powerbank, was in der Realität ca. 5 Watt bedeutet (Fertigungstoleranzen, Verluste im Kabel etc.), die Base9 kommt mit nominellen knapp 10 Watt und realen ca. 8,5 Watt daher.
Auf dem Display der MP18 kann man sehr schön den aktuellen Ladestand in Prozent sowie die Strommenge, welche gerade in den Akku fließt bzw. beim Laden entnommen wird, ablesen. So viel Überblick wünscht man sich von so manchem Konkurrenten…und der Wunsch wird selten erfüllt.
Einschränkend muss gesgt werden, dass die niedrigen Strommengen, die aus den kleinen tragbaren Sonnenmodulen kommt, die Anzeige der MP18 etwas verwirrt. Dort stehen gelegentlich niedrigere Werte, als in Wirklichkeit hinein fließen (mit einem Messgerät haben wir beispielsweise ca. 5W gemessen, auf der Anzeige standen aber nur 4,2W…). Auf Nachfrage bei Dr. Oliver Lang von der Sonnenrepublik konnte ich erfahren, dass diese Toleranz bei stärkeren Modulen, wie z.B. der Surf 12 von Sonnenrepublik nicht auftreten – die kleinen Module funktionieren also tadellos mit der MP18 man kann es nur leider nicht tadellos auf dem Display erkennen.
Bleibt zu hoffen, dass dieser kleine Schönheitsfehler in der nächsten Charge behoben wird.

Übrigens können sowohl die MP18 als auch die Energy5000 gleichzeitig geladen und entladen werden, was ebenfalls so manchem Mitbewerber, besonders  in den unteren Preisregionen, nicht gelingt.

Das Setting.

Für die ersten Proben habe ich die beiden Solarcharger nebst Powerbank auf dem Campingplatz in die Sonne gelegt. Dass da alles wackelfrei ist, versteht sich von selbst und somit funktionierte auch alles tadellos.
Interessant wurde es auf einer kleinen Wanderung inklusive Klettersteigbegehung. Die Wing6 mittels der vier Ösen an den vier Ecken am Rucksack befestigt, die MP18 Powerbank per USB Kabel verbunden und im Rucksack verstaut, konnte es losgehen.
Das Solarmodul fällt mit seinen 170g weder ins wörtliche Gewicht noch auf und lies mich problemlos kraxeln. Spürbarer ist da schon die große MP18 Powerbank, die mit ihren 18.000mAh zwar genug Strom für eine ganze Woche Kraxelei speichern kann, aber dadurch auch ca. 440g auf die Waage bringt – etwa so viel wie ein fast volle Trinkflasche. Das ist nicht wirklich ein Problem, ich möchte es hier aber auch nicht verschweigen.

Vom Berg zurück machte ich mich an die Schadens- und Bestandskontrolle des mobilen Elektrizitätswerks. Nachdem ein bisschen Staub im Nu weggewischt war, ließ sich und lässt sich bis heute optisch wie funktionell nichts am Modul entdecken, was unansehnlich wirkt. Alles blieb ganz und tut seinen Dienst nach wie vor perfekt.
Wie das auf einer wochenlangen Wüstentour aussehen würde, konnte ich natürlich nicht überprüfen, aber anderen Nutzern nach, scheint auch diese Anforderung nicht zu viel für die Module von der Sonnenrepublik zu sein.

Der Ladestand in der Powerbank auf dieser ersten kurzen Runde hatte sich um knapp 8% erhöht, was angesichts der Tageszeit (gg. 17:00 Uhr), der Ausrichtung des Hügels (weitgehend im Schatten) und der großen Kapazität der MP18 (67Wh) wirklich beeindruckend ist. Die Sunpower Solarzellen in der Wing6 liefern also auch bei Schatten noch genug Strom und die Powerbank ist in der Lage auch geringe Ladeströme um 150mA an- und aufzunehmen.

Und die Moral von der Geschichte?

Ich steh auf Solarenergie und ich steh auf Made in Germany (weil es nachhaltiger ist, das ganze Zeug nicht viermal um die Erde zu schippern). Darum bin ich glücklich, dass wir mit Sonnenrepublik einen Hersteller gefunden haben, der sogar noch aus meiner Heimatstadt kommt – Support your local Dealer sozusagen.
Dass die Produkte dann auch noch wirklich gut sind und all ihre Aufgaben mit Bravour erfüllen, macht sie zur ersten Wahl für jeden, der autark und stressfrei Ökostrom direkt aus der Sonne beziehen möchte.
Daumen hoch und 5 Sterne für Wing6, Base9, Surf 12, MP18 und Energy5000!

Euer Julian



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